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gay.ch: Du bist grad in Paris. Wo trittst du sonst noch auf? Mariza: Deutschland, Oesterreich, Spanien, USA, usw. gay.ch: Stört dich der Vergleich mit dem ehemaligen Superstar in Sachen Fado, Amalia Rodrigues? Mariza: Nicht gross. Ich fühle mich natürlich geschmeichelt, doch ich finde den Vergleich braucht es nicht. In Sachen Musik ist niemand ersetzbar. Ausserdem ist doch jeder ein Inviduum. gay.ch: Einige Fans von dir nennen dich "die neuen Fado-Diva" Mariza: Das Wort Diva gefällt mir überhaupt nicht. Es klingt so negativ, so unsympathisch. Ich finde nicht, dass ich eine Diva bin. gay.ch: Warst du schon mal in der Schweiz? Mariza: Ja, und ich hoffe, bald mal wieder in diesem schönen Land auftreten zu dürfen! gay.ch: Wieso hast du deine neue CD in Brasilien aufgenommen? Mariza: Der Produzent, Jaques Morelenbaum, ist in Rio, wo auch sein Studio, die Technik und die Musiker sind. Es wäre zu aufwändig gewesen, alles in Portugal zu machen, wenn in Rio schon alles da ist. gay.ch: Ist die Eurovision ein Thema für dich. Schon mal daran gedacht mal da mitzumachen? Mariza: Der Song Contest ist nichts für mich!
gay.ch: Hören die jungen Menschen in Portugal überhaupt
noch Fado oder sind es nur die ältere Leute, die diesen Sound
hören? |
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