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(17.02.12/lp) Erdiger, knackiger, authentischer:
Auf ihrem neuen Album "Eile mit Weile" drücken Plüsch
mächtig aufs musikalische Pedal.
Anfang 2008 entschied sich die Band für eine
kreative Pause, um eigene berufliche und musikalische
Projekte voranzutreiben. Doch nun, sind die Jungs
zurück. Und wie!. Gleich der mit viel Power
interpretierter erster
Track "einzigartig" macht Lust auf mehr und
signalisiert, dass Plüsch sich weiter entwickelt haben.
Simon Ryf (Bass), Roger Meier (Gitarre), Andreas
Hunziker (Keyboards), Alexander Balajew (Drums) und
Andreas Ritschard zeigen eindrücklich, wie sie in der
Zwischenzeit musikalisch gewachsen und gereift sind.
Ihre neuen Lieder sind abwechslungsreicher,
überraschender, aber noch genau so persönlich und echt
wie diejenigen, mit denen sie in den letzten zehn Jahren
zu einer der erfolgreichsten Schweizer Bands wurden.
In den neuen Songs geht es um Leute wie du und ich und
um die Freuden und Sorgen, die uns begleiten. Sicher
geht es auch um - verflossene - Liebe, es geht aber noch
mehr um die Auseinandersetzung mit eigenen
Schwierigkeiten, um Einsamkeit, um die Sorge um die
Zukunft. Die Texte spielen mit Worten, malen Bilder und
zeigen Gefühle und Betroffenheit - sie sind
unkompliziert, echt, persönlich und gehen ans Herz. Die
Melodien sind balladenhaft, abwechslungsreich und
wechseln ab mit hymnischen Refrains. Im Vergleich zu den
früheren Erfolgen haben Plüsch einen Zacken zugelegt:
Das Album ist druckvoller, rauer und persönlicher, die
Instrumentierung ist vielfältiger, aber auch filigraner
und gibt einiges zu entdecken, ganz nach dem Grundsatz:
«Weiter wachsen, vorwärts gehen und damit Plüsch
bleiben.»
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