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USA: Kein Partnerschaftsgesetz in Wyoming
family image(25.01.11/dom) Das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaat Wyoming stimmte Montag gegen die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder Ehen, welche ausserhalb des Bundesstaats geschlossen wurden.

Eingereicht wurde dieser Gesetzesentwurf mit dem Titel "House Bill 74" vom Republikaner Owen Petersen, welcher damit verhindern will, dass Partnerschaften oder Ehen, welche von schwullesbischen Paaren in anderen Bundesstaaten oder Ländern geschlossen wurden, in Wyoming anerkannt werden müssen. Diesbezüglich gebe es nämlich einen Konflikt im Bundesstaat, erklärte er weiter, da die Ehe per Gesetz zwar als Verbindung zwischen Mann und Frau festgeschrieben sei, aber gleichzeitig heisse es auch, dass gültige Ehen, welche ausserhalb von Wyoming geschlossen worden sind, ebenfalls anerkannt werden müssten. Dies würde dann seiner Meinung nach auch die gleichgeschlechtlichen Ehen beinhalten, was er wiederum verhindern möchte.

Die Befürworter dieser Regelung gaben an, dass mit dieser gesetzlichen Lösung unterbunden werde, dass die Regierung des Bundesstaates ein Gesetz, welches gegen die Tradition und Kultur von Wyoming stehe, einführen könne. Von den Gegnern wiederum heisst es, dass dieses Gesetz unnötig sei und die Rechte der Schwulen und Lesben verletzte. Zudem zerstöre man damit die Möglichkeit für verheiratete, gleichgeschlechtliche Paare, dass sie nach Wyoming umziehen.

Nachdem das Repräsentantenhaus den "House Bill 74" nun am Montag nach der insgesamt dritten Debatte gut geheissen hat, wird nun der Senat ebenfalls darüber zu entscheiden haben. Die Chancen, dass er dort abgelehnt wird, stehen schlecht.