(19.01.12/dom)
Von New York über Chicago bis nach Los Angeles und Houston:
Insgesamt 70 Stadtpräsidenten haben die Kampagne „Mayors for
Freedom to Marry“ ins Leben gerufen um so mit gebündelten Kräften
für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu
kämpfen.
In dieser Woche findet in der amerikanischen Hauptstadt die
Konferenz der Stadtpräsidenten statt: Dazu reisen die „Mayors“
aus ganz Amerika nach Washington D.C. um verschiedene Themen und
Herausforderungen, wie sie die Städte betreffen gemeinsam zu
diskutieren. Besonderes Augenmerk aus schwullesbischer Sicht
gilt dem Freitagmorgen: Dann werden die beiden Stadtpräsidenten
von Boston, Thomas Menino, und von San Diego, Jerry Sanders,
zusammen vor die Presse treten und den Start ihrer gemeinsamen
Kampagne „Mayors for Freedom to Marry“ bekanntzugeben. Ebenfalls
an vorderster Front als Vize-Vorsitzende an dieser Initiative
beteiligt sind die Bürgermeister von New York, Michael
Bloomberg, und von Los Angeles, Antonio Villaraigosa, zudem
haben sich ingesamt weitere 66 Stadtpräsidenten angeschlossen.
Gemeinsam machen sie sich stark für Marriage Equality, sprich,
für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.
Besonders das energische Engagement von San Diegos Jerry Sanders
kommt überraschend, hat er sich doch während Jahren gegen die so
genannte Homo-Ehe ausgesprochen. Doch im Jahr 2007 trat er mit
einer Überraschung an die Öffentlichkeit: Er finde, dass seine
Tochter Lisa und ihre Partnerin Meaghan Yaple die gleichen
Rechte verdienen wie alle anderen.
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