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USA: Regenbogenfahnen in SF sollen entfernt werden
family image(21.12.10/dom) Seit Jahren hängen die Regenbogenfahnen in San Franciscos Castro District, dem Schwulenviertel der Stadt - doch nun sollen sie entfernt werden, weil sie angeblich illegal in den Strassen hängen.

Sie sind ein wahres Markenzeichen für das Castro-Viertel: Die Regenbogenfahnen hängen bereits seit Jahren an den Strassenlaternen, doch nun behauptet eine Nachbarschaftsorganisation, dass die Fahnen gar nicht mehr hängen dürfen, weil das Gesetz der Stadt solche nur zu bestimmten Angelegenheiten erlaube. Die "Mission Delores Neighborhood Association" liess verlauten, dass die Fahnen ganz einfach nicht für immer an diese Strassenlaternen gehören. Sie würden die Vielfältigkeit im Viertel völlig unterstützen, teilen sie in einer Mitteilung mit, doch sie möchten die Strassenlaternen vom Anfang des letzten Jahrhunderts als charakteristisches Markenzeichen der Stadt erhalten und sie nicht dauernd beflaggt haben.

Die Befürworter der Flaggen halten dem aber entgegen, dass diese zum Castro Viertel gehören und dieses und seine Einwohner auch charakterisiere. Die Flaggen würden ohnehin langsam verschwinden, so würden jene, welche mit der Zeit kaputt gehen gar nicht mehr ersetzt. Gerade mal noch ein Viertel der ursprünglich rund vierzig Flaggen seien noch vorhanden. So verlangen die Befürworter weiter, dass das Gesetz geändert würde, und dass wieder neue Regenbogenfahnen aufgehängt werden dürfen. So geben sie an, dass die Regenbogenflagge als Symbol für die Gay Community im Castro Viertel seinen Anfang nahm. Mit diesen Flaggen würde sich eine der lebendigsten, schwullesbischen Communitys der Welt identifizieren.

Die Gay Community erhält bereits Rückendeckung von der historischen Kommission: Sie will sich dafür einsetzen, dass einerseits die Flaggen durch neue ersetzt werden können, aber, dass auch die historischen Strassenlaternen genügend zur Geltung kommen. Es wird auch erwartet, dass die Stadtbehörden die neuen Pläne im nächsten Monat genehmigen...