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USA: Obama will Verbot der Homo-Ehe abschaffen
family image(21.07.11/dom) Auch mit kleinen Schritten kann man mit der Zeit grosse Erfolge erzielen: US-Präsident hat ein neues Ziel rund um die Rechte für Schwule, Lesben und Transgender genannt. Er möchte jenes Bundesgesetz abschaffen, welches die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare verbietet. Die Debatte dazu hat soeben im Senat gegonnen!

Eingeführt wurde es, wie auch "Don't Ask - Don't Tell", unter US-Präsident Bill Clinton, und es legte fest, dass die Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich sei. Durch diese Definition wurden gleichgeschlechtliche Ehen per US-Bundesgesetz verboten. Wie Jay Carney, ein Sprecher von Barack Obama verlauten liess, wolle der Präsident dieses Gesetz schon lange aufgeben. Signalisiert hat er das bereits im Februar diesen Jahres, als er dieses Verbot als verfassungswidrig bezeichnete und seine Behörden aufforderte, dieses Gesetz nicht mehr durchzusetzen (gay.ch berichtete).

Die kalifornische Senatorin Diane Feinstein hat nun einen entsprechenden Gesetzesentwurf in den Senat eingebracht, welcher diesbezüglich eine Neuregelung fordert. Die ersten Hearings dazu haben soeben begonnen. Dass der Senat diesen Entwurf annehmen wird, liegt durchaus im Bereich des möglichen, einiges schwieriger wird es allerdings in der zweiten Kammer, im Repräsentantenhaus, welches von den Republikanern dominiert wird.

Auf der Ebene der Bundesstaaten geht es dabei mehrheitlich weiter mit positiven Entwicklungen für die LGBT-Community: So können ab diesem Sonntag gleichgeschlechtliche Paare in New York eine völlig gleichgestellte Ehe eingehen (gay.ch berichtete), dafür öffnen die Standesämter in New York City extra schon am Sonntag (gay.ch berichtete), um den Ansturm zu bewältigen. Rund 1700 Paare haben sich bislang eingetragen, um gleich am ersten Tag heiraten zu können. Da es jedoch für Sonntag nur 764 mögliche Termine gibt, sollen die Plätze nun per Losentscheid vergeben werden.