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USA: Hatte Präsident Nixon eine schwule Liebschaft?
family image(27.12.11/dom) Es gibt ja schon so einige Skandale, wenn es um das Privatleben und die Amtszeit von US-Präsident Richard Nixon geht: Ein neues Buch will nun aber noch mehr Enthüllungen bringen, darunter auch jene über eine schwule Liebschaft des Präsidenten.

Einen definitiven Beweis gibt es nicht wirklich, so wie es auch beim FBI-Gründer J. Edgar Hoover der Fall ist, doch es gibt eine ganze Reihe von Anhaltspunkten, welche dafür sprechen, dass auch US-Präsidentschaft Richard Nixon neben der First Lady eine schwule Liebschaft hatte. Dies behauptet zumindest Autor Don Fulsom, ein pensionierter Reporter aus Washington, in seinem bald erscheinenden Buch "Nixon's Darkest Secrets - The inside Story of America's most troubled President" über die Jahre von Richard Nixon als Präsident. Doch dies ist nicht die einzige Enthüllung, mit welcher Fulsom aufwartet, sondern, er schreibt zudem, dass Nixon ein Alkoholproblem hatte, dass er seine Frau schlug, und dass er zudem auch Verbindungen zur Mafia gehabt haben soll.

Nixon, welcher aus seiner Homophobie kaum einen Hehl machte, soll selber schwul gewesen sein, schreibt Fulsom in seinem Buch, wie die britische "Daily Mail" berichtet. So soll er eine Affäre mit seinem besten Freund und Vertrauten, dem der Mafia-nahestehende Geschäftemacher Charles "Bebe" Rebozo gehabt haben. So soll Nixon seine Frau, vor, während und nach seiner Präsidentschaft immer wieder geschlagen, und auch oft abfällig als "fucking Bitch" bezeichnet haben. Die Beiden hatten, so schreibt Fulsom weiter, getrennte Schlafzimmer im Weissen Haus, und während ihren Ferien in Key Biscayne nahe Miami, habe die First Lady nicht mal im gleichen Gebäude geschlafen. Dafür soll im Nebengebäude jeweils Rebozo gewohnt haben. Doch dies ist nicht der einzige Anhaltspunkt.

Ein damaliger Journalist des "Time Magazine" soll während einem Dinner in Washington, als er eine Gabel vom Boden aufheben wollte, gesehen haben, dass Nixon und Charles Rebozo unter dem Tisch Händchen hielten. Es sei ziemlich eindeutig gewesen sein, erklärte der Reporter, dass Nixon seine Homosexualität unterdrücke. Ein weiterer Journalist, so schreibt Fulsom, sei mit den Beiden für einen Drink zusammen gewesen, und da habe Nixon plötzlich seinen Arm um Rebozo gelegt, auf eine Art, wie man es normalerweise "nur mit einem Date mache". Die mögliche Affäre zwischen den Beiden soll sowieso vor allem dann offensichtlicher gewesen sein, wenn Beide etwas betrunken waren, es heisst es auch von anderen Quellen.

Wie Don Fulsom in seinem Buch weiter erläutert, sollen sich die Beiden schon lange vor der Präsidentschaft Nixons gekannt haben. Zuerst seien sie allerdings alles andere als gut aufeinander zu sprechen gewesen. Erst als Richard Nixon in Washington an Einfluss gewann, seien die Beiden vertrauter miteinander geworden. So seien die Beiden danach sehr oft zusammen mit Nixons Frau Pat in die Ferien gegangen, oft aber auch ohne Pat. Dadurch habe sich Rebozo auch immer mehr zu einer Art Onkel für die beiden Nixon Töchter Tricia und Julie entwickelt.

Während Nixon als Präsident im Weissen Haus wohnte, habe Charles Rebozo ein eigenes Büro und auch ein eigenes Schlafzimmer im Haus gehabt. Zudem, schreibt Fulsom weiter, habe Rebozo auch einen Security Batch gehabt, welcher es ihm erlaubt habe, ein- und auszugehen, ohne dass er registriert wird. Er soll auch einen falschen Namen benutzt haben, und in Europa, auch sogar am Secret Service vorbei in Nixons Hotelzimmer gelangt sein.

Natürlich wurde auch das Leben von Charles Rebozo weiter durchleuchtet. So soll er im Alter von 18 Jahren eine wilde Affäre mit einem anderen Mann gehabt haben. Später hat er dessen Tochter geheiratet, doch die Ehe dauerte nur vier Jahre, Sex soll es nicht gegeben haben. Er sei definitiv ein Teil der lokalen Gay Community von Miami gewesen sein, erklärte ein Biograf von Richard Nixon. Rebozo verstarb 1998, und er hinterliess rund 12 Millionen Dollar der "Nixon Memorial Library". Was bleibt ist, so heisst es immer wieder, das "allerwichtigste, ungelöste Misterium in Nixons Leben"...