(07.09.11/dom)
Mit dem zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September
2001 wird auch Mark Bingham im speziellen Gedacht. Er war an
Bord des Flight 93, und es wird allgemein angenommen, dass unter
anderem Mark Bingham die Attentäter daran hinderte, dass auch
noch das vierte Flugzeug das geplante Ziel erreichen konnte. Seine Mutter wandte sich nun mit
einer bewegenden Videobotschaft an die Öffentlichkeit.
Mit seinem Einsatz hat er weitaus schlimmeres verhindert.
Mark Bingham befand sich an Bord des Flight 93, welcher sich
ebenfalls in der Gewalt der Attentäter des 11. September 2001
befand. Er telefonierte kurz vor dem Absturz des Flugzeugs noch
mit seiner Mutter, Alice Hoagland, einer ehemaligen Stedwardess
bei den United Airlines. Sie hat ihm später auch zurückgerufen und
auf die Comebox gesprochen, dass er versuche solle, dass
Flugzeug in seine Gewalt zu bringen, da das Flugzeug ebenfalls
für einen Terroranschlag verwendet werde. Es wird daraufhin
angenommen, dass Mark Bingham mit zu den Passagieren gehörte,
welche das Cockpit stürmten um die Attentäter aufzuhalten,
welche das Flugzeug ebenfalls als fliegende Waffe gebrauchen und
gezielt abstürzen lassen wollten. In der Folge stürzte der
Flieger auf ein Feld ab: Sämtliche Passagiere kamen ums Leben,
doch ansonsten kam niemand zu Schaden. Durch den beherzten
Einsatz dieser Passagiere konnte somit schlimmeres verhindert
werden.
Für dieses mutige Verhalten wurde Mark Bingham in einer Zeremonie für die
Opfer von 9/11 aus der San Francisco Bay Area unter anderem von
US-Senator John McCain geehrt. Im Weiteren wird zu seiner Ehre
auch ein jährlich stattfindendes, internationales Rugby Turnier,
der Bingham Cup, organisiert, welches sich vor allem an schwule
und bisexuelle Männer richtet. Mark Bingham selber war
leidenschaftlicher Rugbyspieler. Zudem widmete ihm Melissa
Etheridge im Jahr 2004 den Song "Tuesday Morning".
Mark Bingham war das einzige Kind von Alice Hoagland. Sie setzt
sich seit dem Tod ihres Sohnes nun noch mehr für jene
Angelegenheiten ein, welche Mark wichtig waren. So wurde sie zu
einer wichtigen Fürsprecherin für die Anliegen der
LGBT-Community. Mark Bingham hinterliess einen
Lebenspartner, mit dem er zum Zeitpunkt seines Todes rund sechs
Jahre zusammen war.
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