(26.07.11/dom)
Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Campaign" plant
eine Tour mit einem Bus um für die Gleichstellung der Ehe auf
für schwullesbische Paare zu werben: Gestartet wird im August in
Salt Lake City und enden soll die Reise im Oktober in Florida.
Um die Werbetrommel für sich selber so richtig kräftig zu
rühren, haben es sich US-Präsidentschaftskandidaten angewöhnt,
dass sie per Bus durch besonders wichtige, respektive heikle
Bundesstaaten touren um mit grossen "Shows" und viel Tamtam die
Wahlgemeinde für sich zu überzeugen - so touren derzeit Michele
Bachmann und auch Sarah Palin durch die USA, letzter allerdings
hat noch nicht verraten, ob sie tatsächlich kandidieren möchte.
An diesem Beispiel orientiert sich nun auch die
Menschenrechtsorganisation "Human Rights Campaign", welche mit
einem Bus während einigen Wochen quer durch die USA touren wird,
um für die Einführung der Homo-Ehe und für Marriage Equality,
die Gleichstellung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, zu
werben. Dabei werden vor allem jene Bundesstaaten besucht,
welche in ihrer Verfassung ein ausdrückliches Verbot der Ehe für
schwullesbische Paare haben.
Gestartet wird die Tour offiziell am 12. August in der
Mormonen-Hochburg Salt Lake City, danach führt die Reise durch
Bundesstaaten wie Nebraska, Missouri, Louisiana, Texas,
Arkansas, Kentucky, Georgia und Alabama, um schlussendlich am
30. Oktober den Abschluss in Florida zu feiern. Es sind jene
Staaten, welche die gleichgeschlechtlichen Paare rechtlich nicht
anerkennen, und welche auch keinen Diskriminierungsschutz für
LGBTs kennen.
Die Organisatoren und Teilnehmer an der Bus-Tour werden in den
jeweiligen Städten, welche sie besuchen werden,
Podiumsdiskussionen und Vorträge abhalten, aber auch Workshops
anbieten. So soll einerseits die interessierte Bevölkerung
informiert und aufgeklärt werden, aber gleichzeitig soll auch
die LGBT Community besser vernetzt werden. Den Schwulen, Lesben
und Transgender soll dabei auch aufgezeigt werden, wie sie sich
am besten engagieren, um in ihrem Bundesstaat mehr Rechte für
LGBTs zu erreichen, und nicht zuletzt schlussendlich die
vollständige Gleichberechtigung auch in Bezug auf die Ehe zu
erhalten. |