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WELTWEIT: UN-Menschenrechtsrat spricht LGBTs mehr Rechte zu
family image(22.06.11/dom) Kriminalisierung und Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen werden mit aller Deutlichkeit verurteilt: Dies geht aus der neusten Resolution des UN-Menschenrechtsrat in Genf hervor, welche am vergangenen Freitag verabschiedet wurde. Es ist das erste Mal, dass die Vereinten Nationen eine solche Resolution durchgebracht haben.

Es ist ein historisches Ereignis für die weltweite LGBTI-Bewegung: Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat am Freitag eine von Südafrika eingebrachte Resolution verabschiedet, welche die gleichen Rechte für alle Menschen, egal wessen sexueller Orientierung sie angehören, fordert. Von den 47 Ländern, welche im UN-Menschenrechtsrat einen Sitz haben, sprachen sich 23 für die Resolution aus, 19 dagegen und 3 enthielten sich der Stimme.

Der Widerstand kam vor allem von den arabischen, aber auch von den afrikanischen Staaten, jene also, welche die gleichgeschlechtliche Liebe bis heute Kriminalisieren. Neben Südafrika, unterstützten auch die Länder aus Europa, sowie Süd- und Nordamerika die Vorlage.

Zahlreiche Schwulenaktivisten begrüssten die Annahme dieses Antrags. Es ist das erste Mal, dass die Vereinten Nationen eine Resolution durchbrachten, welche explizit auf die gleichgeschlechtliche Liebe ausgerichtet ist, und welche sich für die Rechte aller Menschen stark macht, egal welcher sexuellen Identität sie angehören. Die UN müsse nun aber Taten folgen lassen und auf die Umsetzung pochen.

Mit der Resolution wird die UN auch aufgefordert, bis zum Jahresende eine Studie zu erarbeiten, welche auf die Kriminalisierung und die Diskriminierung von Schwulen, Lesben und Transgender hinweisen soll. Mit Besorgnis sei festzustellen, dass Gewalttaten gegenüber LBGTI in allen Teilen der Welt zu beobachten seien.