(18.02.11/dom)
In East London sind zahlreiche Plakate aufgehängt worden,
welche eine "Gay Free Zone" fordern, und warnen, dass man Angst
vor Allah haben solle, da er streng sei mit der Bestrafung.
Während dem vergangenen Wochenende wurden in East London,
rund um Whitechapel, Shoreditch und Poplar zahlreiche Plakate
mit homophobem Inhalt und Drohungen gegen Schwule und Lesben
aufgehängt. Vor allem abgesehen hatten es die Täter offenbar auf
Schulen und Pubs, darunter auch das "George and Dragon", welches
als besonders gay-friendly gilt. Die Poster wurden in der
Zwischenzeit wieder entfernt und die Polizei ermittelt um
herauszufinden, wer die Urheber dieser Hetzkampagne war.
Auf den Postern wird gewarnt und eine "gay free zone" gefordert.
Man solle zudem Allah fürchten und er sei sehr streng mit
Bestrafungen. Der Schwulenaktivist Peter Tatchell erklärte, dass
die Poster teil einer Kampagne von Islamisten und
Fundamentalisten sei, welche sich gezielt gegen LGBTs richten.
Es passiere sowohl an Universitäten aber auch in Gemeinschaften.
Als Opfer treffe es dabei vor allem die schwullesbischen
Muslime.
Eine Minderheit bestehend aus Homophoben, welche vor lauter Hass
und Engstirnigkeit blind sind, versuchen an Macht zu gewinnen in
dem sie sich mit solchen Postern, welche auf die Gay Community
abzielen, an die Öffentlichkeit wenden, erklärte Ali Hilli von "Iraqi
LGBT", einer in London ansässigen Gay Organisation. |