(22.08.11/dom)
Der Student, welcher im Internet mit einem Giftgasanschlag
gegen die Anti-Papst-Demonstranten, und dabei vor allem gegen
Schwule, drohte, ist wieder auf freiem Fuss - es sei alles nur
ein Scherz gewesen!
Mit folgenden Worten meldete sich der mexikanische Student
Jose B. an die öffentlicht:
"I have hydrochloric acid and 50 bottles of benzyl bromide,
with that we can make a good asphyxiating mixture. We have less
than eight days to get organised, to kill queers and in the name
of God. Come on mates, we need some fertilizer, I repeat we do
not need money, just bring fertilizer, naptha, gunpowder or
matches or a lighter will do. The only aim is to kill these
dirty queers. On their anti-pope march is a good time to get
them together and impale them and then burn them as queers."
Als die Polizei auf die Meldung aufmerksam wurde, reagierte sie
prompt und verhaftete den Studenten. Doch wie es sich nun
herrausstellte, wurde der Jose B. bereits am Donnerstag wieder
aus der Untersuchungshaft entlassen. Der 24-Jährige sei einer
von rund 30'000 Freiwilligen, welche am katholischen
Weltjugendtag in Madrid geholfen haben. Er wird beschuldigt
Drohungen auf der Website der Zeitung "La Voz Libre" platziert
zu haben. Die Polizei sei ursprünglich davon ausgegangen, dass
der Gasanschlag tatsächlich hätte durchgeführt werden sollen.
Wie es sich herausgestellt habe, sei es nur ein Witz gewesen,
und daher sei er auch wieder aus dem Gefängnis entlassen worden.
Ein Sprecher der mexikanischen Botschaft in Madrid machte aber
eine weitaus beunruhigendere Aussage: Offensichtlich sei das
Level des Verbrechens reduziert worden, weil es ihnen nicht
gelungen sei, die nötigen Utensilien zu finden, um etwas
gefährliches zu bauen. Wie der mutmassliche Täter selber noch
hinzufügte, habe er nur die Aufmerksamkeit gesucht, und er habe
Angst schüren wollen um damit die Anzahl der
Anti-Papst-Demonstranten zu verringern. |