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KUBA: Demonstration gegen Homophobie
family image(15.05.11/dom) Die Toleranz für Schwule, Lesben und Transgender nimmt immer mehr zu...

Zum Internationalen Tag gegen Homophobie gab es in der kubanischen Hauptstadt Havana erstmals eine kleine Parade, mit welcher die sexuellen Verschiedenheiten gefeiert, und gleichzeitig auch ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt wurde. Mit Regenbogenflaggen, Trommeln und Transparenten zogen die Schwulen, Lesben und Transgender mit ihrern Familien und Freunden durch die Innenstadt von Havana.

Angeführt wurde die Parade von Mariela Castro, die Tochter des aktuellen kubanischen Staatsführer Raul Castro, und die Nichte von Fidel Castro. Ihr ist es auch zu verdanken, dasss die Toleranz gegen LGBTs in Kuba massiv zugenommen hat (gay.ch berichtete). Sie ist es nämlich, die ihre familiäre Herkunft und Popularität im Volk unermüdlich für Minderheiten einsetzt. So schuff sie etwa das "National Sexual Education Center", welche mittlerweile sogar offiziell von der Regierung unterstützt wird. In einem Interview erklärte Mariela Castro dann auch, dass diese nun durchgeführte Parade die Aufmerksamkeit in Bezug auf Diskriminierungen verstärken soll.