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INDIEN: 133 Verhaftungen bei Gay Party in Mumbai
family image(21.09.11/dom) Ob der Grund für die Razzia und die Verhaftungen darin lag, dass eine Party ohne Lizenz organisiert wurde, oder, ob es daran lag, dass es eine Gay Party war, ist schwer zu sagen: Fakt ist einzig, dass die Polizei am Wochenende in Mumbai 133 Teilnehmer einer Schwulenparty verhaftet hat.

Unter den Verhafteten waren die beiden Veranstalter, welche offenbar die nötige Lizenz nicht vorweisen konnten, dass sie Alkohol ausschenken dürfen, sowie auch der DJ, welcher ebenfalls über keine Lizenz als Musiker verfügte. Sie seien eingeschritten, weil sie Beschwerden wegen lauter Musik erhielten, erklärte die Polizei zu diesem Vorfall. Sie seien dann um 1 Uhr in der Nacht zu dieser Villa gefahren. Die Polizei habe darauf im Haus, welches oft auch als Filmlocation gebraucht wird, eine Razzia durchgeführt. Dann habe man die Teilnehmer der Party, sowie die Organisatoren und den DJ auf die Polizeistation von Oshiwara mitgenommen.

Der zuständige Polizeioffizier erklärte, dass sich die Partyteilnehmer gemäss der Definition im "Bombay Police Act" ungebührlich verhalten hätten. Aus diesem Grund habe man sie verhaftet und sie mussten je 1'200 Rupien als Busse bezahlen. Unter den Verhafteten war auch Bobby Darling, die transsexuelle Bollywood-Schauspielerin. Gegenüber den Medien erklärte sie, dass sie von einem schwulen Freund zu dieser Party eingeladen wurde. Sie sei dort als Stargast gebucht gewesen, und sie habe dafür auch eine Gage erhalten. Dass es sich um eine Schwulenparty handelte, habe sie nicht gewusst, erklärte Bobby Darling weiter. Sie habe auch erst später erfahren, dass für diese Party gar keine Bewilligung vorliege. Dass sie sich ungebührlich aufgeführt habe, lehnte sie gegenüber den Journalisten vehement ab. Sie sei von den Polizisten aufgefordert worden, auf den Polizeiposten mitzugehen, und das habe sie auch gemacht. Dort habe sie die Dokumente unterschrieben, wie man es von ihr verlangt habe. Eine Busse habe sie nicht bezahlt, aber falls sie müsste, dann müssten dies die Veranstalter für sie übernehmen, erklärte die Schauspielerin weiter.