(01.08.10/dom)
Am Samstag wurden in Köln die achten Gay Games feierlich
eröffnet: Als Schirmherr vor Ort war auch der deutsche
Aussenminister und Vize-Kanzler, Guido Westerwelle...
Es sind quasi die Olympischen Spiele der Lesben, Schwulen
und Transgender, und am Samstag wurden sie nun vom schwulen
FDP-Politiker Guido Westerwelle offiziell eröffnet. Er ist damit
der "ranghöchste" Schirmherr seit bestehen der Gay Games. Rund
10'000 Athleten und Athletinnen haben an der Eröffnungsfeier
teilgenommen,
dazu kommen Tausende von Zuschauer.
In seiner Rede rief Guido Westerwelle auch zum Gedenken an die
21 Opfer bei der Duisburger Loveparade auf - die Stadt liegt nur gerade 70
Kilometer von Köln entfernt. Daneben zeigte er sich auch geehrt,
dass gerade er die Gay Games offiziell eröffnen dürfe. Keine
Religion könne Mord rechtfertigen, meinte er weiter, und nahm
damit Bezug auf jene Regionen auf der Welt, in denen
Homosexuelle noch immer aufgrund ihrer sexuellen Neigung
verfolgt und getötet werden. Man dürfe die Opfer nicht
vergessen, welche aufgrund ihrer Homosexualität diskriminiert
werden.
Die Teilnehmer der Gay Games zogen wie bei den Olympischen
Spielen ins Stadion ein. Die Athleten und Athletinnen aus
Deutschland stellten mit rund 3'000 die grösste Delegation dar,
aber auch die USA sind mit rund 2'000 TeilnehmerInnen vertreten,
und Grossbritannien mit rund 800. Vor Ort stand unter anderem
Taylor Dayne auf der Bühne, welche neben der offiziellen Gay
Games-Hymne "Facing A Miracle" auch ihren 80er-Jahre-Hit "Tell
It To My Heart" präsentierte, und auch Agnes war ins Stadion
gereist um ihren aktuellen Charthit "Release Me" zu singen. Dazu
wurde das Feuer ins Stadion gebracht, um eine grosse Fackel,
ähnlich dem Olympischen Feuer, zu entzünden, begleitend dazu gab es ein spektakuläres Feuerwerk. |