(24.01.12/dom)
Die in der Gay Community weitverbreitete App
“Grindr” wurde gehackt und private Inhalte von 100’000enden
Usern wurden damit teilweise öffentlich zugänglich.
Der Hacker aus Sydney hat mit seiner Aktion gravierende
Sicherheitslücken bei der beliebten Dating-App „Grindr“
offenbart, indem es ihm gelang intime Chatprotokolle, private
Fotos, darunter viele Nacktfotos, und weitere private
Informationen von Usern einzusehen und auch in deren Namen zu
agieren. So konnten sie sich in Profile eines beliebigen Users
einloggen, dessen Favoriten ansehen, Profilinformationen und
Bilder des Users ändern, mit anderen als der User in Kontakt
treten, die Bilder an andere User schicken und anderes mehr.
Die Macher von „Grindr“ wollten erst nichts wissen von einem
Hackerangriff und verneinten entsprechende Medienanfragen, doch
vor einigen Tagen konnten sie die massive Panne nicht mehr
verbergen. Der Hacker hatte private Userfotos, Passwörter und
weitere Informationen von ausgewählten, Usern auf
einer Website veröffentlicht. Damit war „Grindr“ gezwungen, die
Sicherheitslücke öffentlich zu bestätigen. Betroffen war bei
diesem Hackerangriff nicht nur „Grindr“, sondern
auch die
Hetero-Version „Blendr“.
Laut Firmenangaben hat „Grindr“ rund drei Milllion User
weltweit, welche nun von
diesem Hackerangriff betroffen waren. Um die Sicherheitslücke zu
schliessen wurden Updates ausgearbeitet, welche demnächst
verfügbar sein sollen, in naher Zukunft soll
aber eine ganz neue Systemarchitektur aufgebaut werden, welche
die App sicherer machen und besser vor Hackerangriffen schützen
soll.
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